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Siedlung Eichengrund bei Worpswede

Meine Aufgabe war es, die Bebaubarkeit eines 1 ha großen Grundstücks mit kleinem See und wertvollem alten Baumbestand im Außenbereich von Worpswede zu prüfen und einen entsprechenden Entwurf vorzulegen. Neuere Straßendörfer in Norddeutschland können eine sehr schlichte Siedlungsform sein. Einfamilienhäuser und die dazugehörigen Garagen reihen sich meist eintönig aneinander und verstellen den weiten Blick über die Felder. Landwirtschaftliche Grünflächen werden dabei trockengelegt und als Ausgleich für den Eingriff in die Landschaft, werden beispielweise Jungbäume in eine Schonung – also an anderer Stelle – gepflanzt (Ausgleichsmaßnahme).

Die Grundstückstiefe von ca. 60 Meter war eine Chance, eine kompakte Anordnung zu versuchen: Wir schlugen vor, die notwendigen Ausgleichsflächen sowohl als nutzbare Grünräume als auch zur Sicherung des alten Baumbestandes direkt auf dem Areal baurechtlich festzulegen; so würde ein Gewebe aus Gemeinschafts- und Individualflächen entstehen. Sieben Gebäude gruppieren sich zwischen vielfältigen Freiräumen als kleine Nachbarschaft, in der das ehemalige Wochenendhaus als Gemeinschaftshaus fungieren kann.

Bauherr

privat

Mitarbeiter

Alexander Hörr

Adresse

Worpswede, privat

Fotografie

Susanne Lehmann

Status

Entwurf 1998